Kiez­Tei­len

Inter­ak­ti­ve Kam­pa­gne für das For­schungs­pro­jekt Stadt­Tei­len

Seit 2019 beglei­tet STU­DIO BENS das For­schungs­pro­jekt „Stadt­Tei­len“ in der Ent­wick­lung und Umset­zung sei­ner visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­on. Das Pro­jekt erforscht die Bedeu­tung und das Poten­zi­al des Tei­lens in inner­städ­ti­schen, sozi­al gemisch­ten Nach­bar­schaf­ten und knüpft dabei an bestehen­de wis­sen­schaft­li­che wie prak­ti­sche Dis­kur­se an. Im Fokus ste­hen die viel­fäl­ti­gen For­men des Tei­lens – von gemein­schafts­ba­sier­ten Prak­ti­ken des Com­mo­ning bis hin zu Model­len der Sha­ring Eco­no­my – mit dem Ziel, neue Ansät­ze und Visio­nen für nach­bar­schaft­li­ches Zusam­men­le­ben in Pro­zes­sen urba­ner Trans­for­ma­ti­on zu ent­wi­ckeln. 

Ein zen­tra­les Teil­pro­jekt wid­met sich der Sicht­bar­ma­chung soge­nann­ter „teil­ba­rer Orte“ inner­halb städ­ti­scher Quar­tie­re. Dafür wur­den in aus­ge­wähl­ten Stadt­tei­len digi­ta­le, von Nutzer:innen gene­rier­te Kar­ten ein­ge­rich­tet, die es Anwohner:innen und Besucher:innen ermög­li­chen, gemein­sam Orte des Tei­lens zu mar­kie­ren, zu kom­men­tie­ren und zu erwei­tern. STU­DIO BENS war für die Kon­zep­ti­on und Gestal­tung des visu­el­len Erschei­nungs­bil­des, der Pro­jekt­web­site sowie sämt­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en ver­ant­wort­lich. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­Tei­len-Team ent­wi­ckel­ten wir eine Kam­pa­gne, die den Start der digi­ta­len Kar­ten beglei­te­te und die Betei­li­gung vor Ort akti­vier­te. 

Ziel der Kam­pa­gne war es, Bewohner:innen direkt im Stadt­raum anzu­spre­chen – mit einer Kom­bi­na­ti­on aus pla­ka­ti­ven Print­mo­ti­ven im Kiez und geo­lo­ka­li­sier­ten Social-Media-Anzei­gen, die die Auf­merk­sam­keit auf die Kar­ten lenk­ten. Dafür ent­stand eine visu­el­le Spra­che, die sich for­mal aus dem Erschei­nungs­bild des Pro­jekts ablei­tet, in ihrer Tona­li­tät jedoch bewuss­ter lau­ter, spie­le­ri­scher und nied­rig­schwel­li­ger gestal­tet ist. So wur­de eine Kam­pa­gne rea­li­siert, die die wis­sen­schaft­li­che Arbeit des Pro­jekts mit einer all­tags­na­hen, visu­ell zugäng­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bin­det – und Men­schen unmit­tel­bar vor Ort dazu ein­lädt, das eige­ne Umfeld zu erkun­den, bestehen­de Ein­trä­ge zu ent­de­cken und neue teil­ba­re Orte hin­zu­zu­fü­gen.

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